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Mit den Jahren wird das Haus zum eingeweihten Mitwisser. Es bietet ersten Techtelmechteln Raum, sieht bei Hausaufgaben über die Schultern, ist dabei, wenn gerade aus dem Krankenhaus eingetroffene Babys zum ersten Mal gewickelt werden und findet sich mitten in der Nacht von geflüsterten Gesprächen in der Küche überrascht. […] Auch wenn das Haus für so manches Problem seiner Bewohner keine Lösung anzubieten vermag, lassen seine Zimmer doch ein Glück erahnen, zudem die Architektur ihren entscheidenden Beitrag geliefert hat.

Quelle: Alain de Button in: Glück und Architektur, 2008, leicht abgeändert.